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Hochschul-News

BMWK-Förderprogramm für Gründerinnen

aktualisiert: 5. Juli 2026 15:03
K800_gründerin © Studio Romantic/ stock.adobe.com

Das Gründungsbüro der Rheinland-Pfälzischen Technischen Universität und der Hochschule Kaiserslautern nutzt Mittel aus der Programmlinie „EXIST-Women“ des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz, um das Programm „IDEENWALD female edition“ anzubieten. 20 Frauen aus Rheinland-Pfalz und dem Saarland erhalten Coaching-Mittel und Stipendien durch dieses Programm. Außerdem werden sie mit 20 erfahrenen Mentorinnen in Kontakt gebracht, was die höchste Anzahl bundesweit ist.

Was steckt hinter dem BMWK-Förderprogramm für Gründerinnen?

Mit dem Begriff ist in diesem Beitrag die Programmlinie „EXIST-Women“ des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz gemeint. Ziel ist es, Gründerinnen in der frühen Phase der Ideenentwicklung und Vorbereitung auf die Selbstständigkeit zu begleiten. Im konkreten Fall wird die Förderung über das Programm „IDEENWALD female edition“ umgesetzt.

Für Leserinnen ist diese Einordnung wichtig, weil das Förderprogramm nicht nur Geld bereitstellt, sondern vor allem Coaching, Austausch und Zugang zu Mentorinnen verbindet. Genau diese Kombination macht den Unterschied zwischen einer reinen Finanzhilfe und einer strukturierten Gründungsförderung aus.

Das 12-monatige Programm richtet sich ausschließlich an Frauen. Jede Teilnehmerin erhält über EXIST-Women 2.000 Euro Coaching-Mittel und optional ein dreimonatiges Stipendium von 1.000 bis 3.000 Euro, wenn sie kein Einkommen haben oder maximal 20 Stunden pro Woche arbeiten.

Für wen ist die Förderung geeignet?

Das Programm richtet sich an Frauen, die eine Gründung vorbereiten, eine Geschäftsidee weiterentwickeln oder ihre Selbstständigkeit noch prüfen möchten. Besonders relevant ist es für Teilnehmerinnen, die Unterstützung bei der Positionierung, beim Netzwerkaufbau und bei der Konkretisierung ihres Vorhabens brauchen.

Wichtig ist außerdem: Nicht jede Interessentin ist automatisch für alle Förderbausteine geeignet. Der Artikel sollte deshalb klar machen, dass es neben der offenen Gründungsidee vor allem auf die jeweilige Lebenssituation und den Zeitpunkt im Gründungsprozess ankommt.

Die Teilnehmerinnen kommen aus verschiedenen Fachbereichen wie Kunst, Design, Architektur, Informatik, Natur- und Umweltwissenschaften, Biologie, Chemie, Psychologie, Pädagogik und Sozialwissenschaften. Einige befinden sich noch am Anfang ihrer Gründungsreise und benötigen Unterstützung bei der Entwicklung ihrer Geschäftsideen. Andere möchten herausfinden, ob die Selbstständigkeit das Richtige für sie ist, während einige bereits Crowdfunding-Kampagnen durchgeführt haben und jetzt Impulse für Vertrieb und Marketing suchen.

Natascha Möller, Koordinatorin der IDEENWALD female edition, erklärt, dass die Teilnehmerinnen vor verschiedenen Herausforderungen stehen, darunter Kontakte knüpfen, Finanzierungshilfen erschließen, Leidenschaft und Wirtschaftlichkeit in Einklang bringen, das Potenzial ihrer Geschäftsideen ausloten, Teammitglieder finden und Geschäftskonzepte entwickeln. Daher war es wichtig, dass die Frauen sich mit Mentorinnen austauschen können, die ihre Erfahrungen und Tipps weitergeben möchten. Diese Mentorinnen wurden basierend auf den Herausforderungen und dem fachlichen Hintergrund der Teilnehmerinnen ausgewählt.

Weitere Informationen zur IDEENWALD female edition finden Sie auf der Website www.femaleedition.de, wo sich auch die Mentorinnen vorstellen.

Basierend auf einer Pressemitteilung von Hochschule Kaiserslautern vom 09.02.2024

Wie läuft das Förderprogramm ab?

Der Ablauf lässt sich in drei Schritte gliedern: Erstens geht es um die Auswahl und den Einstieg in das Programm. Zweitens folgen Coaching, fachlicher Austausch und die Arbeit an der eigenen Gründungsidee. Drittens können ergänzend finanzielle Förderbausteine und der Kontakt zu Mentorinnen genutzt werden.

1. Coaching und Ideenschärfung

Im Coaching werden Gründungsideen konkretisiert, Fragen zur Wirtschaftlichkeit geklärt und nächste Schritte geplant.

2. Mentoring und Netzwerk

Der Austausch mit erfahrenen Mentorinnen soll helfen, typische Hürden in der Gründungsphase besser einzuordnen und Kontakte aufzubauen.

3. Finanzielle Unterstützung

Die Mittel dienen dazu, die Vorgründungsphase zu unterstützen und notwendige Entwicklungsschritte abzusichern.

Welche Herausforderungen werden im Programm behandelt?

Zu den typischen Themen gehören laut Beitrag der Aufbau von Kontakten, die Suche nach Finanzierungsmöglichkeiten, die Abwägung zwischen Leidenschaft und Wirtschaftlichkeit sowie die Weiterentwicklung eines tragfähigen Geschäftskonzepts.

Ein Beispiel: Wer bereits eine erste Idee hat, aber noch nicht weiß, wie daraus ein Marktangebot wird, kann im Coaching Struktur gewinnen. Wer schon ein frühes Projekt gestartet hat, kann das Programm nutzen, um Vertrieb und Marketing gezielter zu denken.

Checkliste: Passt das Programm zu dir?

  • Du bist eine Frau und willst gründen oder eine Idee weiterentwickeln.
  • Du suchst Unterstützung beim Sortieren und Konkretisieren deiner Geschäftsidee.
  • Du möchtest von Coaching und Mentorinnen profitieren.
  • Du willst prüfen, ob Selbstständigkeit grundsätzlich zu dir passt.
  • Du brauchst Begleitung in der frühen Gründungsphase statt nur einen reinen Finanzierungstopf.

FAQ zum BMWK-Förderprogramm für Gründerinnen

Was ist EXIST-Women?

EXIST-Women ist die Programmlinie des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz, über die Gründerinnen in der Vorgründungsphase unterstützt werden.

Wofür wird die Förderung genutzt?

Im Beitrag geht es vor allem um Coaching, Orientierung, Mentoring und die Entwicklung von Gründungsideen.

Warum sind Mentorinnen so wichtig?

Sie geben Erfahrungen weiter, helfen beim Einordnen von Herausforderungen und können bei Vernetzung und Entscheidungsfindung unterstützen.

Ist das Programm nur für eine bestimmte Fachrichtung gedacht?

Nein, der Beitrag nennt verschiedene Fachbereiche von Kunst über Informatik bis zu Sozialwissenschaften.

Typische Fehler in der frühen Gründungsphase

Häufig wird eine Idee zu früh als fertiges Geschäftsmodell betrachtet. Ebenfalls problematisch ist es, nur an die Vision zu denken, aber noch keine klare Zielgruppe, keine erste Marktlogik und keine nächsten Entwicklungsschritte zu haben.

Das Förderprogramm kann hier helfen, weil es nicht nur motiviert, sondern die Idee durch Coaching und Austausch systematisch prüfbar macht.

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