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Hochschul-News

Hochschule der Bayerischen Wirtschaft hat neue Präsidentin

aktualisiert: 13. August 2026 20:00
K800_hochschule © Claudio Gennari/ stock.adobe.com

Ab dem 1. April 2024 wird Prof. Dr. Kerstin Fink die Hochschule der Bayerischen Wirtschaft (HDBW) in München als Präsidentin leiten. Sie tritt die Nachfolge von Dr. Evelyn Ehrenberger an, die seit 2015 an der Spitze stand. Die HDBW ist eine Gesellschaft des Bildungswerks der Bayerischen Wirtschaft (bbw-Gruppe).

Der Senat der HDBW hat aus den Vorschlägen der Findungskommission, die vom Hochschulrat beauftragt wurde, Prof. Dr. Kerstin Fink für zunächst vier Jahre zur neuen Präsidentin gewählt. Sie übernimmt das Amt von Dr. Evelyn Ehrenberger, die seit 2015 die Hochschule leitete und sich neuen Herausforderungen widmen wird. Die HDBW wurde im Jahr 2012 gegründet, und der akademische Lehrbetrieb begann im Wintersemester 2014/15.

Kerstin Fink ist Professorin für Wirtschaftsinformatik und stammt aus München. Nach dem Studium der Betriebswirtschaft, Promotion, Habilitation und Forschungsaufenthalten an der Stanford und der Berkeley University, war sie als Rektorin und Geschäftsführerin verschiedener Bildungsorganisationen tätig und hat internationale Hochschulen strategisch beraten. Ebenso verfügt sie über eine langjährige Expertise in den Bereichen Qualitätsweiterentwicklung sowie Akkreditierung und hat zahlreiche Auszeichnungen verliehen bekommen. Zuletzt führte sie die Nordakademie Hochschule der Wirtschaft in Elmshorn / Hamburg als Präsidentin.

Die neu gewählte Präsidentin, Prof. Dr. Kerstin Fink, beschreibt ihre Ziele: Sie danke dem Hochschulsenat für das Vertrauen, das er ihr entgegen gebracht werde. Das Amt trete sie mit Respekt für die Aufbauleistung ihrer Vorgängerin, aber auch mit großer Vorfreude an.

Dr. Jürgen Reul, Vorsitzender des Hochschulrates, äußerte sich zum Wechsel an der Spitze: Man danke Frau Dr. Ehrenberger für ihr außerordentliches Engagement in den letzten acht Jahren. In der Aufbauphase habe sie die wesentlichen Impulse gesetzt, um die HDBW zu der erfolgreichen und von der bayerischen Wirtschaft wertgeschätzten Hochschule zu entwickeln, die sie heute sei. Man bedauere ihren Weggang sehr und wünschen ihr für ihre weitere berufliche und private Entwicklung alles Gute. Zugleich freue man sich sehr, mit Frau Prof. Dr. Fink eine erfahrene und in der Hochschullandschaft sehr gut vernetzte Führungspersönlichkeit als Nachfolgerin gewonnen zu haben.

Die HDBW unter der Leitung von Dr. Evelyn Ehrenberger verzeichnete in den letzten Jahren eine konstante Aufwärtsentwicklung: Die Studierendenzahlen stiegen von 80 im Wintersemester 2014/15 auf derzeit 450. Auch international genießt die Hochschule hohe Akzeptanz: Menschen aus 42 Nationen studieren an der HDBW, rund 60 Prozent davon aus Nicht-EU-Ländern.

Die Hochschule führte erfolgreich vier Masterstudiengänge ein, davon drei rein englischsprachig. Diese sind interdisziplinär ausgerichtet und decken Themen wie Smart Logistics, Big Data, Prozess-Simulation, Industrie 4.0 und digitale Geschäftsmodellentwicklung ab.

Basierend auf einer Pressemitteilung von Hochschule der Bayerischen Wirtschaft gGmbH (HDBW) vom 15.03.2024

Welche Aufgaben eine Hochschulpräsidentin übernimmt

Eine Präsidentin verantwortet in der Regel die strategische Leitung einer Hochschule. Dazu gehören die Entwicklung des Profils, die Zusammenarbeit mit Gremien, die Außendarstellung sowie die Begleitung von Studienangeboten und Organisationsentwicklung. Im Kontext der HDBW ist deshalb besonders relevant, dass Prof. Dr. Kerstin Fink bereits Erfahrung in Leitung, Qualitätssicherung und Beratung mitbringt.

FAQ zur neuen Präsidentin der HDBW

Wer ist die neue Präsidentin der HDBW?

Prof. Dr. Kerstin Fink übernimmt ab dem 1. April 2024 die Präsidentschaft der Hochschule der Bayerischen Wirtschaft.

Wer war zuvor Präsidentin der HDBW?

Vor ihr leitete Dr. Evelyn Ehrenberger die Hochschule seit 2015.

Wofür steht die HDBW?

Die HDBW ist eine Hochschule mit wirtschaftsnahem Profil und gehört zur bbw-Gruppe.

Wie lange ist die Amtszeit angelegt?

Der Senat wählte Prof. Dr. Fink zunächst für vier Jahre.

Wie die Wahl an der Hochschule organisiert ist

Im Beitrag werden Hochschulrat, Findungskommission und Senat genannt. Für Leserinnen und Leser kann es hilfreich sein, diese Rollen kurz einzuordnen: Der Hochschulrat begleitet die strategische Entwicklung, eine Findungskommission bereitet die Kandidatensuche vor und der Senat trifft die Auswahl aus den Vorschlägen. So wird verständlich, wie die Entscheidung für eine neue Präsidentin zustande kommt.

Wie die Wahl einer Hochschulpräsidentin abläuft

Der Beitrag nennt drei zentrale Akteure: Hochschulrat, Findungskommission und Senat. Daraus lässt sich der übliche Ablauf gut nachvollziehen: Eine Findungskommission bereitet die Suche nach geeigneten Kandidatinnen und Kandidaten vor, der Hochschulrat beauftragt diesen Prozess, und der Senat trifft am Ende die Wahl aus den Vorschlägen.

Für Leserinnen und Leser ist diese Einordnung hilfreich, weil sie zeigt, dass die Hochschulleitung nicht einfach ernannt wird, sondern in ein geregeltes Auswahlverfahren eingebettet ist.

Weitere Fragen zur HDBW und zur neuen Präsidentin

Warum ist die Hochschule der Bayerischen Wirtschaft für diesen Wechsel relevant?

Weil die HDBW als wirtschaftsnahe Hochschule mit starkem Praxisbezug arbeitet und ihre Leitung damit direkten Einfluss auf Profil, Entwicklung und Außenwirkung hat.

Warum wird die Amtszeit zunächst befristet genannt?

Im Beitrag ist von einer zunächst vierjährigen Amtszeit die Rede. Das zeigt, dass solche Leitungsfunktionen an Hochschulen häufig für einen klar umrissenen Zeitraum vergeben werden und danach erneut bewertet werden können.

Was zeichnet die HDBW laut Beitrag aus?

Der Text nennt das Wachstum der Studierendenzahlen, die internationale Zusammensetzung und die Einführung mehrerer Masterstudiengänge als wichtige Merkmale der Hochschule.

Welche Themen für die HDBW unter neuer Leitung besonders wichtig sein könnten

Aus dem Beitrag lassen sich einige Schwerpunkte ableiten, die für die neue Präsidentin naheliegen: die Fortführung des Wachstums, die Weiterentwicklung des Studienangebots, die internationale Ausrichtung und die Qualitätssicherung. Gerade weil die HDBW bereits über ein eigenständiges Profil verfügt, dürfte die Frage im Raum stehen, wie diese Linie unter neuer Leitung weitergeführt und geschärft wird.

Damit wird der Personalwechsel auch für künftige Berichterstattung interessant, etwa wenn es um neue Studiengänge, Profilentwicklungen oder strategische Akzente geht.

Einordnung: Was mit der bbw-Gruppe gemeint ist

Wenn im Beitrag von der bbw-Gruppe die Rede ist, geht es um den Träger- und Verbundkontext der Hochschule. Für das Verständnis der Meldung ist das wichtig, weil die HDBW damit nicht isoliert betrachtet wird, sondern als Teil einer größeren Bildungsstruktur, die das Hochschulprofil mitprägt.

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