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Stipendien für Auszubildende: Förderung der Rosa-Luxemburg-Stiftung – Bewerbungsfrist abgelaufen

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Aktualisiert am 16. Mai 2026 · Lesezeit: 9 Min.

Original basiert auf einer Pressemitteilung der Rosa-Luxemburg-Stiftung vom 22.03.2024

Update 16. Mai 2026

  • Die Bewerbungsrunde 2026 für „Lux Like Ausbildung“ wurde offiziell bis zum 15. Mai 2026 um 23:59 Uhr verlängert und ist damit nach aktuellem Stand beendet.
  • Die monatliche Förderung wurde konkret ergänzt: Alle Geförderten erhalten 300 Euro Ausbildungskostenpauschale.
  • Die Angaben zu Unterlagen, Sprachkenntnissen, Auswahlterminen und Begleitprogramm wurden auf Grundlage der aktuellen Informationen der Rosa-Luxemburg-Stiftung überarbeitet.

Die Rosa-Luxemburg-Stiftung unterstützt mit dem Programm „Lux Like Ausbildung“ Auszubildende, die sich sozial, gesellschaftlich oder politisch engagieren. Das Stipendium richtet sich an Menschen in anerkannten Ausbildungsberufen und verbindet eine monatliche finanzielle Förderung mit Seminaren, Mentoring, Netzwerktreffen, Workshops und Bildungsreisen.

Gerade während einer Ausbildung kann Geld knapp sein. Miete, Fahrtkosten, Lernmaterial, Arbeitskleidung oder private Verpflichtungen lassen sich nicht immer leicht mit einer Ausbildungsvergütung stemmen. Das Stipendium soll dabei helfen, mehr Freiraum für die Ausbildung und das eigene Engagement zu schaffen.

Wichtig ist: Die Bewerbungsrunde 2026 ist am 15. Mai 2026 abgelaufen. Wer sich künftig bewerben möchte, sollte die Programmseite der Stiftung im Blick behalten und die Unterlagen frühzeitig vorbereiten. Einige Nachweise, etwa zum Engagement oder zu Sprachkenntnissen, brauchen oft mehr Zeit als erwartet.

Kurz zusammengefasst

  • „Lux Like Ausbildung“ ist ein Stipendienprogramm der Rosa-Luxemburg-Stiftung für engagierte Auszubildende.
  • Geförderte erhalten 300 Euro Ausbildungskostenpauschale pro Monat.
  • Bei schulischen Ausbildungen können unter bestimmten Voraussetzungen zusätzliche Ersatzleistungen möglich sein.
  • Zum Begleitprogramm gehören Mentoring, Netzwerktreffen, Seminare, Skills-Werkstätten, Workshops und Bildungsreisen.
  • Die Bewerbungsfrist 2026 lief vom 1. April bis 15. Mai 2026.

Was ist „Lux Like Ausbildung“?

„Lux Like Ausbildung“ ist ein Förderprogramm für Menschen, die eine berufliche Ausbildung machen oder bald damit beginnen. Anders als viele Stipendien richtet es sich nicht an Studierende, sondern ausdrücklich an Azubis. Die Rosa-Luxemburg-Stiftung möchte damit junge Menschen und auch ältere Auszubildende unterstützen, die Verantwortung übernehmen und sich für gesellschaftliche Anliegen einsetzen.

Die Förderung besteht nicht nur aus Geld. Die Stiftung begleitet die Stipendiatinnen und Stipendiaten während ihrer Ausbildung auch mit Bildungsangeboten, persönlicher Begleitung und einem Netzwerk. Dadurch soll das Programm nicht nur den Berufsabschluss erleichtern, sondern auch Mut machen, sich weiter einzubringen und eigene Pläne zu verfolgen.

Für wen ist das Stipendium gedacht?

Angesprochen sind Auszubildende, die sich sozial, ehrenamtlich, gesellschaftspolitisch oder politisch engagieren. Das kann in einer Initiative, einem Verein, einer Schülervertretung, einer Gewerkschaftsjugend, einer Nachbarschaftsgruppe, einer politischen Organisation oder in einem anderen Umfeld passieren.

Entscheidend ist, dass das Engagement nachvollziehbar ist. Wer sich bewirbt, sollte nicht nur schreiben, dass er oder sie engagiert ist, sondern konkrete Tätigkeiten benennen und nachweisen können.

Wie hoch ist die Förderung?

Alle LLA-Stipendiatinnen und -Stipendiaten erhalten nach Angaben der Rosa-Luxemburg-Stiftung eine Ausbildungskostenpauschale von 300 Euro pro Monat. Diese monatliche Zahlung ist der feste finanzielle Kern des Programms.

Bei einer schulischen Ausbildung können zusätzlich Ersatzleistungen möglich sein, wenn diese Ausbildung nach BAföG-Recht förderbar ist. Die Stiftung verweist hierbei auf Leistungen, die sich an den BAföG-Sätzen orientieren. Wer bereits Berufsausbildungsbeihilfe oder Aufstiegs-BAföG erhält, kann nach den FAQ der Stiftung ebenfalls gefördert werden, erhält aber keine Ersatzleistungen zusätzlich zu diesen bestehenden Zahlungen. Die 300 Euro Ausbildungskostenpauschale können trotzdem dazukommen.

Leistung Was bedeutet das?
300 Euro Ausbildungskostenpauschale Monatliche Pauschale für alle Geförderten im Programm
Ersatzleistungen Möglich bei schulischer Ausbildung, sofern diese nach BAföG-Recht förderbar ist
Begleitprogramm Mentoring, Netzwerktreffen, Seminare, Workshops, Skills-Werkstätten und Bildungsreisen

Praxis-Tipp

Wer sich für eine spätere Bewerbungsrunde interessiert, sollte zuerst prüfen, ob die eigene Ausbildung offiziell anerkannt ist. Danach lohnt es sich, Nachweise über Engagement, Zeugnisse und mögliche Sprachnachweise frühzeitig zusammenzustellen.

Wer kann sich bewerben?

Bewerben können sich Personen, die eine anerkannte Ausbildung absolvieren oder eine solche Ausbildung beginnen wollen. Dazu zählen Ausbildungen nach dem Berufsbildungsgesetz, der Handwerksordnung, bundesrechtlich geregelte Fachberufe im Gesundheitswesen sowie vergleichbare landesrechtlich geregelte Ausbildungsberufe.

Außerdem müssen Bewerberinnen und Bewerber ihren Lebensmittelpunkt beziehungsweise ihren rechtlichen Aufenthalt in Deutschland nachweisen können. Die Stiftung nennt deutsche Staatsangehörigkeit, einen ständigen Wohnsitz in Deutschland oder einen Aufenthaltstitel nach § 8 BAföG.

Diese Voraussetzungen sind besonders wichtig

  • anerkannte berufliche Ausbildung oder geplanter Ausbildungsstart
  • soziales, gesellschaftliches, ehrenamtliches oder politisches Engagement
  • grundsätzlich unter 45 Jahre alt
  • deutsche Staatsangehörigkeit, ständiger Wohnsitz in Deutschland oder Aufenthaltstitel nach § 8 BAföG
  • kein bereits abgeschlossenes berufsqualifizierendes Studium
  • bei Nicht-Muttersprachlerinnen und Nicht-Muttersprachlern: Deutschkenntnisse mindestens auf B2-Niveau

Kann man sich ohne Ausbildungsvertrag bewerben?

Ja. Nach Angaben der Stiftung ist eine Bewerbung auch möglich, wenn der Ausbildungsvertrag zum Zeitpunkt der Bewerbung noch nicht vorliegt. Der Vertrag muss dann spätestens zum Förderbeginn nachgereicht werden. Für die Bewerbungsrunde 2026 nannte die Stiftung dafür den 1. August als spätesten Termin.

Was gilt bei Alter, Zweitausbildung und Kindern?

Grundsätzlich richtet sich das Programm an Bewerberinnen und Bewerber unter 45 Jahren. Die Stiftung nennt jedoch Ausnahmen, etwa bei einer Zweitausbildung oder wenn Kinder vorhanden sind. Wer in eine solche Lage fällt, sollte die aktuellen FAQ der Stiftung genau prüfen oder direkt beim Programm nachfragen.

Wichtig zu wissen

Die Bewerbungsrunde 2026 ist seit dem 15. Mai 2026 beendet. Für neue Fristen sollte immer die aktuelle Programmseite der Rosa-Luxemburg-Stiftung geprüft werden, da Termine angepasst werden können.

Welche Ausbildungen sind förderfähig?

Förderfähig sind anerkannte Ausbildungsberufe nach dem Berufsbildungsgesetz oder der Handwerksordnung. Auch bestimmte Gesundheitsfachberufe und gleichwertige landesrechtlich geregelte Ausbildungsberufe können passen.

Das Programm ist damit für viele Ausbildungswege offen: handwerkliche, technische, soziale, kaufmännische oder gesundheitliche Berufe können grundsätzlich infrage kommen. Entscheidend ist nicht die Branche, sondern die offizielle Anerkennung der Ausbildung und die Erfüllung der weiteren Bedingungen.

Nicht jede Weiterbildung oder berufliche Qualifizierung zählt automatisch als förderfähige Ausbildung. Wer unsicher ist, sollte vor einer Bewerbung prüfen, ob der eigene Ausbildungsgang unter die genannten Bereiche fällt.

Welche Unterlagen werden für die Bewerbung gebraucht?

Die Bewerbung läuft online über das Bewerbungsportal der Rosa-Luxemburg-Stiftung. Die Unterlagen müssen jeweils als PDF-Datei hochgeladen werden. Andere Dateiformate werden nach Angaben der Stiftung nicht akzeptiert. Die Dateien sollten eindeutig benannt sein, damit sie im Bewerbungsprozess klar zugeordnet werden können.

Besonders wichtig sind Nachweise über das Engagement. Diese können zum Beispiel von Vereinen, Initiativen, Schulen, Gruppen, Organisationen oder anderen Stellen ausgestellt werden. Auch Programme, Bestätigungen oder andere Belege können helfen, wenn daraus klar hervorgeht, was genau gemacht wurde.

Unterlage Wofür sie benötigt wird
Tabellarischer Lebenslauf Überblick über Bildungsweg, Ausbildung und bisherige Stationen
Letztes Schulzeugnis oder Halbjahreszeugnis Nachweis der bisherigen schulischen Leistung
Ausbildungsvertrag, Schulbescheinigung oder Zusage Beleg für die begonnene oder geplante Ausbildung
Nachweise über Engagement Belegt soziales, gesellschaftspolitisches oder ehrenamtliches Engagement
Personalausweis, Reisepass oder Aufenthaltstitel Nachweis von Identität und Aufenthaltsstatus
Sprachnachweis Für Nicht-Muttersprachlerinnen und Nicht-Muttersprachler: Deutschkenntnisse mindestens B2
Gutachten Einschätzung zur Leistungsfähigkeit beziehungsweise Eignung

Wie läuft die Bewerbung ab?

Die Bewerbung erfolgt über das Online-Portal der Stiftung. Dort werden persönliche Angaben, Informationen zur Ausbildung und Angaben zum Engagement eingetragen. Zusätzlich werden die benötigten PDF-Dateien hochgeladen.

Die Stiftung weist darauf hin, dass nach dem Absenden kein Zugriff mehr auf das Bewerbungsportal besteht. Deshalb sollten alle Angaben, Nachweise und Dateien vor dem Absenden sorgfältig geprüft werden.

Der Bewerbungsablauf in einfachen Schritten

  1. Prüfen, ob die Ausbildung offiziell anerkannt ist.
  2. Nachweise über Engagement sammeln oder anfordern.
  3. Lebenslauf, Zeugnisse und Ausbildungsnachweis vorbereiten.
  4. Sprach- oder Aufenthaltsnachweise bereitlegen, falls nötig.
  5. Online-Bewerbungsformular vollständig ausfüllen.
  6. Bei Motivation, Berufswunsch und Perspektive konkret und persönlich schreiben.
  7. Alle PDF-Dateien hochladen und Dateinamen prüfen.
  8. Bewerbung erst absenden, wenn alles vollständig ist.

Checkliste vor dem Absenden

  • Anerkennung der Ausbildung geprüft
  • Engagement mit konkreten Nachweisen belegt
  • Lebenslauf vollständig und ohne Lücken erklärt
  • Alle Dateien als PDF gespeichert und klar benannt
  • Motivation, Berufswunsch und Perspektive verständlich beschrieben

Welche Termine galten für die Bewerbungsrunde 2026?

Für 2026 startete die Bewerbung am 1. April 2026. Der Bewerbungsschluss wurde bis zum 15. Mai 2026 um 23:59 Uhr verlängert. Danach folgten Sichtung, Auswahlgespräche und die Entscheidung über die Aufnahme in das Programm.

Schritt Termin 2026
Bewerbungszeitraum 1. April bis 15. Mai 2026, 23:59 Uhr
Sichtung und Bewertung 13. April bis 22. Mai 2026
Auswahlgespräche 28. Mai bis 21. Juni 2026
Entscheidung 4. Juli 2026
Mitteilung der Entscheidung 6. bis 9. Juli 2026
Online-Einführungsseminar 14. Juli 2026
Einführungsseminar in Berlin 2. bis 4. Oktober 2026

Was bietet das Begleitprogramm?

Das Begleitprogramm soll Auszubildende fachlich, persönlich und gesellschaftlich stärken. Die Stiftung nennt Mentorinnen und Mentoren, Netzwerktreffen, Bildungsseminare, Skills-Werkstätten, Workshops und Bildungsreisen.

Damit unterscheidet sich das Stipendium von einer reinen Geldleistung. Wer aufgenommen wird, bekommt nicht nur finanzielle Unterstützung, sondern auch Austausch mit anderen Geförderten und Zugang zu Bildungsangeboten. Das kann besonders hilfreich sein, wenn im eigenen Umfeld nur wenige Menschen ähnliche Erfahrungen machen oder eine Ausbildung mit gesellschaftlichem Engagement verbinden.

Welche Veranstaltungen sind verpflichtend?

Nach Angaben der Stiftung sind ein Einführungsseminar und bestimmte Pflichtveranstaltungen vorgesehen. Die FAQ nennen ein bis zwei Pflichttermine pro Jahr. Diese finden an Wochenenden statt, sodass dafür nicht zusätzlich Urlaub genommen werden muss. Weitere Bildungsveranstaltungen und Bildungsreisen sind freiwillig.

Vorteile

  • 300 Euro monatliche Ausbildungskostenpauschale
  • Zusätzliche Ersatzleistungen bei bestimmten schulischen Ausbildungen möglich
  • Mentoring und persönliche Begleitung
  • Netzwerk mit anderen engagierten Auszubildenden
  • Workshops, Bildungsseminare und Bildungsreisen

Zu beachten

  • Die Plätze sind begrenzt
  • Engagement sollte nachweisbar sein
  • Einige Veranstaltungen sind verpflichtend
  • Die Bewerbung braucht mehrere Unterlagen
  • Nach dem Absenden ist kein Zugriff mehr auf das Portal möglich

Wie wichtig ist gesellschaftliches Engagement?

Gesellschaftliches Engagement gehört zu den zentralen Punkten der Bewerbung. Die Stiftung sucht Auszubildende, die sich bereits für andere einsetzen oder politische und soziale Themen aktiv mitgestalten. Das kann im Kleinen beginnen: in der Schule, im Stadtteil, im Verein, in einer Initiative oder in einer Jugendgruppe.

Wichtig ist, dass das Engagement glaubwürdig beschrieben wird. Wer sich bewirbt, sollte erklären, was er oder sie gemacht hat, warum dieses Engagement wichtig war und wie es zur eigenen Haltung passt. Ein gutes Motivationsschreiben verbindet die eigene Geschichte mit dem Ausbildungsweg und den Zielen für die Zukunft.

Beispiele für mögliche Nachweise

  • Bestätigung eines Vereins oder einer Initiative
  • Bescheinigung über Mitarbeit in einer Schülervertretung
  • Nachweis über ehrenamtliche Tätigkeit
  • Programme oder Flyer von Veranstaltungen, an denen man mitgewirkt hat
  • Empfehlungsschreiben von Personen, die das Engagement kennen
  • Dokumentation eigener Projekte oder Aktionen

Was sollte im Motivationsbereich stehen?

Im Bewerbungsportal sollen Bewerberinnen und Bewerber bei Motivation, Berufswunsch und Perspektive möglichst ausführlich schreiben. Genau hier kann die Bewerbung lebendig werden. Noten und Nachweise zeigen nur einen Teil der Person. Die eigene Begründung zeigt, warum die Ausbildung wichtig ist und weshalb das Stipendium helfen würde.

Statt allgemeiner Sätze wie „Ich möchte mich weiterentwickeln“ ist eine konkrete Darstellung stärker. Hilfreich sind Antworten auf Fragen wie: Warum genau diese Ausbildung? Welche Erfahrungen haben zur Berufswahl geführt? Welche Hürden gab es bisher? Wofür engagiert sich die Person? Und was soll sich durch die Förderung verbessern?

Schreib-Tipp

Eine starke Bewerbung klingt persönlich und konkret. Besser als große Begriffe sind echte Beispiele: ein Projekt, eine schwierige Entscheidung, ein Ehrenamt, eine berufliche Erfahrung oder ein Moment, der den Ausbildungswunsch geprägt hat.

Für wen lohnt sich eine Bewerbung besonders?

Eine Bewerbung lohnt sich besonders für Auszubildende, die sich nicht nur finanzielle Unterstützung wünschen, sondern auch Lust auf Austausch, Bildung und Vernetzung haben. Das Programm passt gut zu Menschen, die ihre Ausbildung ernst nehmen und gleichzeitig gesellschaftlich etwas bewegen möchten.

Wer ausschließlich eine monatliche Zahlung sucht und kein Interesse an Seminaren oder Netzwerktreffen hat, sollte prüfen, ob ein anderes Förderangebot besser passt. Bei „Lux Like Ausbildung“ gehört das Begleitprogramm klar zur Förderung dazu.

Häufige Fragen

Ist die Bewerbung für 2026 noch möglich?

Nein. Die Bewerbungsfrist für die Runde 2026 wurde bis zum 15. Mai 2026 um 23:59 Uhr verlängert. Seit dem 16. Mai 2026 ist diese Bewerbungsrunde nach aktuellem Stand beendet.

Wie viel Geld gibt es beim Stipendium?

Alle LLA-Stipendiatinnen und -Stipendiaten erhalten 300 Euro Ausbildungskostenpauschale pro Monat. Bei bestimmten schulischen Ausbildungen können zusätzlich Ersatzleistungen möglich sein.

Wer kann sich für „Lux Like Ausbildung“ bewerben?

Bewerben können sich Auszubildende oder künftige Auszubildende in anerkannten Ausbildungsberufen. Zusätzlich erwartet die Stiftung soziales, gesellschaftliches, ehrenamtliches oder politisches Engagement.

Kann man sich ohne Ausbildungsvertrag bewerben?

Ja. Eine Bewerbung ist möglich, wenn der Ausbildungsvertrag noch nicht vorliegt. Er muss spätestens zum Förderbeginn nachgereicht werden. Für 2026 nannte die Stiftung dafür den 1. August.

Welche Deutschkenntnisse werden verlangt?

Wer Deutsch nicht als Muttersprache spricht, muss in der Regel Deutschkenntnisse mindestens auf B2-Niveau nachweisen. Wenn der B2-Nachweis noch nicht vorliegt, kann unter bestimmten Voraussetzungen ein aktueller B1-Nachweis zusammen mit einem laufenden oder bald beginnenden B2-Kurs ausreichen.

Welche Veranstaltungen sind verpflichtend?

Verpflichtend sind ein Einführungsseminar und weitere Pflichtveranstaltungen. Die Stiftung nennt ein bis zwei Pflichttermine pro Jahr. Weitere Bildungsangebote und Reisen sind freiwillig.

Abschließende Einordnung

„Lux Like Ausbildung“ ist ein interessantes Förderprogramm für Auszubildende, die finanzielle Unterstützung brauchen und sich zugleich gesellschaftlich einbringen. Der größte Pluspunkt liegt in der Kombination aus monatlicher Pauschale, möglicher zusätzlicher Unterstützung bei schulischer Ausbildung und einem Begleitprogramm mit Mentoring und Bildung.

Für Bewerberinnen und Bewerber zählt vor allem eine gute Vorbereitung. Wer bei der nächsten Runde mitmachen möchte, sollte nicht erst kurz vor Fristende beginnen. Engagement-Nachweise, Ausbildungsvertrag, Zeugnisse, Sprachnachweise und Gutachten können Zeit kosten. Je klarer die eigene Motivation und der Bezug zur Ausbildung beschrieben werden, desto stärker wirkt die Bewerbung.

Written by Laura

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