Skip to content
Hochschul-News

Umfrage FH St. Pölten

aktualisiert: 8. August 2026 12:45
K800_umfrage ©momius/ stock.adobe.com

Die von der Fachhochschule St. Pölten koordinierte Hochschulallianz E³UDRES², die sich der Rolle von Hochschulen für Innovation und Nachhaltigkeit in ländlichen Regionen widmet, führt derzeit eine Umfrage durch. Ziel ist es, die Kenntnisse der Bevölkerung über die Allianz zu erfahren und herauszufinden, welche Themen in Bezug auf Innovation und Nachhaltigkeit für verschiedene Regionen relevant sind.

Die europäische Hochschulallianz E³UDRES² startete im Jahr 2020 unter dem Motto „Engaged – European – Entrepreneurial University as Driver for European Smart and Sustainable Regions“. Die Allianz, bestehend aus neun Hochschulen aus ganz Europa, unterstützt mittelgroße Städte und ihre ländlichen Umgebungen auf dem Weg zu „smart and sustainable regions“. Über 100.000 Studierende profitieren derzeit von den vielfältigen Aktivitäten und Möglichkeiten für Mobilität und interkulturellen Austausch.

Die Umfrage im Rahmen des Projekts „E³UDRES² Ent-r-e-novators“ bezieht sich auf die Bekanntheit der Allianz, die Beteiligung an Projekten und Aktivitäten sowie die Relevanz der bearbeiteten Themen für die Befragten und ihre Regionen. Die Zielgruppe umfasst Studierende, Forschungsinteressierte sowie die breite Öffentlichkeit.

Gabi Permoser, Leiterin des FH-Services für Forschung und Wissenstransfer an der FH St. Pölten, betont die Bedeutung des Austauschs mit der Bevölkerung: „Mit der Umfrage stärken wir einen wesentlichen Aspekt unserer Fachhochschule und unserer europäischen Hochschulallianz: offene Hochschulen für die Regionen zu sein, die Menschen in Forschung und Innovation einzubinden und sich als Hochschule und Hochschulallianz mit der Bevölkerung auszutauschen.“

Das Projekt Ent-r-e-novators, das im Rahmen des Programms Horizon Europe der Europäischen Union gefördert wird, zielt darauf ab, das Potenzial von Forschenden, Lehrenden und Lernenden zu entfalten. Ent-r-e-novators werden als lösungsorientierte, neugierige und aufgeschlossene Personen definiert, die eine führende Rolle bei der Erneuerung von Bildungs– und Forschungseinrichtungen übernehmen. Inklusion und Interdisziplinarität sind dabei zentrale Elemente des Projekts.

Die Umfrage ist unter folgendem Link verfügbar: Umfrage.

Weitere Informationen zur Hochschulallianz E³UDRES² sind auf der offiziellen Website E³UDRES² verfügbar.

Basierend auf einer Pressemitteilung von St. Polten University of Applied Sciences vom 15.12.2023

Was ist E³UDRES² und warum ist die Allianz für die Region relevant?

E³UDRES² ist eine europäische Hochschulallianz, die Hochschulen aus verschiedenen Ländern verbindet. Im Zentrum steht die Frage, wie Hochschulen zur Entwicklung von Regionen beitragen können – etwa durch Innovation, Austausch, Transfer und den Dialog mit Studierenden, Forschenden und der Bevölkerung.

Gerade für mittelgroße Städte und ihr Umland ist dieser Ansatz interessant, weil Hochschulen dort oft als Impulsgeber für Zusammenarbeit, Wissenstransfer und neue Ideen wirken. Die Umfrage hilft dabei, diese Rolle besser einzuordnen und Themen sichtbar zu machen, die für unterschiedliche Regionen wichtig sind.

Welche Themen werden in der Umfrage abgefragt?

Im Mittelpunkt stehen vor allem drei Fragen: Wie bekannt ist die Allianz E³UDRES²? Wie stark sind Menschen bereits an Projekten oder Aktivitäten beteiligt? Und welche Themen rund um Innovation und Nachhaltigkeit sind für die Befragten und ihre Regionen besonders relevant?

Damit richtet sich die Umfrage nicht nur an eine akademische Zielgruppe, sondern auch an interessierte Personen, die ihre Sicht auf regionale Entwicklung einbringen möchten.

Für wen ist die Umfrage gedacht?

Die Umfrage richtet sich an Studierende, Forschungsinteressierte und an die breite Öffentlichkeit. Damit soll ein möglichst vielfältiges Bild entstehen, wie die Hochschulallianz wahrgenommen wird und welche Themen für unterschiedliche Gruppen relevant sind.

Gerade diese Mischung ist wichtig, weil E³UDRES² nicht nur innerhalb der Hochschulen wirkt, sondern auch den Austausch mit Menschen außerhalb des unmittelbaren Hochschulumfelds stärken möchte.

Was können Teilnehmende mit ihrer Teilnahme bewirken?

Wer an der Umfrage teilnimmt, unterstützt die Hochschule und die Allianz dabei, Themen und Bedarfe besser zu verstehen. So kann sichtbar werden, welche Aspekte von Forschung, Innovation, Nachhaltigkeit und regionaler Zusammenarbeit besonders relevant sind.

Die Rückmeldungen helfen außerdem dabei, den Austausch zwischen Hochschule und Öffentlichkeit gezielter auszurichten und Angebote stärker an unterschiedlichen Perspektiven zu orientieren.

FAQ zur Umfrage der FH St. Pölten

Was ist das Ziel der Umfrage?

Die Umfrage soll helfen, die Bekanntheit der Hochschulallianz E³UDRES² besser einzuschätzen und Themen zu identifizieren, die für verschiedene Regionen besonders relevant sind.

Wer steht hinter der Umfrage?

Die Umfrage wird im Umfeld der FH St. Pölten und der europäischen Hochschulallianz E³UDRES² durchgeführt.

Worum geht es bei E³UDRES²?

Die Allianz verbindet Hochschulen mit dem Ziel, Innovation, Nachhaltigkeit und regionale Entwicklung zu fördern.

Wo finde ich die Umfrage?

Der im Beitrag verlinkte Umfrage-Link führt zur Befragung auf der Plattform der Europäischen Kommission.

Wichtige Begriffe kurz erklärt

Hochschulallianz: Ein Zusammenschluss mehrerer Hochschulen, die gemeinsam an Projekten, Austausch und strategischen Themen arbeiten.

Horizon Europe: Ein europäisches Förderprogramm, in dessen Rahmen das Projekt Ent-r-e-novators unterstützt wird.

Ent-r-e-novators: Ein Projekt, das darauf ausgerichtet ist, Potenziale in Forschung, Lehre und Lernen zu stärken und die Zusammenarbeit in Bildungseinrichtungen weiterzuentwickeln.

Typische Fehler bei der Einordnung von Hochschulallianzen

  • Die Allianz nur als internes Hochschulthema zu sehen, obwohl auch der regionale Austausch wichtig ist.
  • Die Umfrage nur als formale Befragung zu verstehen, obwohl sie auch zur inhaltlichen Ausrichtung beiträgt.
  • Begriffe wie Innovation, Nachhaltigkeit und regionale Entwicklung zu allgemein zu lesen, statt sie auf konkrete Bedürfnisse von Städten und Regionen zu beziehen.

Artikel teilen